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Der erfolgreiche Weg zum Führerschein!
 
 
Allein in Deutschland werden pro Jahr ca.1,6 Millionen neue Führerscheine ausgestellt. Jeder vierte Fahrschüler benötigt jedoch mindestens zwei Anläufe, um an sein Ziel zu kommen, da er beim ersten Versuch durchfällt.Nachfolgend aufgeführte Vorkehrungen können daher hilfreich sein:  
 
 
1. Optimale Fahrschule finden

Vergleichen Sie mehrere Fahrschulen nicht nur im Hinblick auf Preis, sondern auch bezüglich Erreichbarkeit und Unterrichtseinheiten.Die Unterrichtszeiten sollten in Ihren persönlichen Terminplan passen und es Ihnen ermöglichen, zweimal pro Woche teilzunehmen. Hierzu sollte natürlich auch der Weg zur Fahrschule nicht zu weit sein.  
 
 
2. Zeitplan
 
Bei den meisten Fahrschülern handelt es sich um junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren. Viele davon wollen zum 18. (bzw. 17. bei BF17) Geburtstag ihren Führerschein in der Tasche haben. Bei richtiger Vorausplanung ist dies auch möglich, sofern man sich frühzeitig, d.h. mehrere Monate vor seinem 18. (17.) Geburtstag zur Fahrschule anmeldet *. Man sollte
ca. 20 -30 Fahrstunden einplanen, und kann die theoretische Prüfung drei Monate, die praktische Prüfung einen Monat vor dem 17./18. Geburtstag ablegen. Grundsätzlich sollte man jedoch entsprechend seinen Fähigkeiten planen. Das Einsparen von Fahrstunden hat oft erhöhte Kosten zur Folge, da der Fahrschüler die Prüfung dann beim ersten Versuch meist nicht besteht.
 
*Anmeldung in der Fahrschule ca. 3 - 4 Wochen Theorie Unterricht gleichzeitig Antrag beim Bürgerbüro (Passbild Biometrisch, Sehtest, Sofortmaßnahmen am Unfallort und ca. 50 €) nach 3-4 Wochen ist der Antrag beim TüV und die erste Prüfung kann abgelegt werden.
 
 
3. Theorie und Praxis
 
Nach dem Erlernen von Starten, Langsam fahren, Rangieren und Einparken wird das Fahren unter erschwerten Bedingungen geübt, wie z.B. bei Nacht. Als Zulassungsbedingung für die Fahrprüfung hat der Gesetzgeber mindestens 12 Sonderfahrten vorgeschrieben, davon 4 Autobahnfahrten, 3 Nachtfahrten und 5 Überlandfahrten. Aber nicht nur im Hinblick auf die Praxis gilt "Übung macht den Meister". Auch die Theorie erfordert Fleiß. Üben Sie auch hier regelmäßig und kontinuierlich, denn nur beides zusammen und verzahnt bringt den Erfolg.  
 
 
4. Prüfungsvorbereitung
 
Sobald Sie sich fit genug fühlen, die Prüfungen abzulegen, klären Sie mit Ihrem Fahrlehrer ab, ob auch er die Anmeldung zur Prüfung befürwortet. Der Antritt zur praktischen Prüfung setzt voraus, dass die Theorieprüfung erfolgreich absolviert wurde. Fällt man hierbei durch, kann man den Test frühestens nach 2 Wochen wiederholen. Vor übereilten Versuchen sei in jedem Fall gewarnt, da bei jeder weiteren Prüfung, ob in der Praxis oder in der Theorie, erneute Prüfungsgebühren anfallen.  
 
Gratulation, Sie haben es geschafft! Auch jetzt sollte man sich nicht auf dem Erlernten ausruhen sondern seine Fähigkeiten vertiefen. Ein ADAC-Fahrsicherheitstraining ( für Fahranfänger kostenlos ) in speziellen Kursen für Anfänger kann hier hilfreich sein.